Im Salbuch von 1571  heißt es: "Item die Lohmühle, hart vor der Stadt, allernächst am Spital gelegen, ist dem Handwerk zuständig; gibt meinem gnädigen Fürsten und Herrn pp. zu jährlichem ständigen Grundgeld 15 Albus".

Im Kataster von 1776 erwähnt man die Mühle wie folgt: "Sodann haben die Lohgerber dahier eine Lohmühle, davon sie gnädigster Herrschaft 16 Albus Grundgeld und dem Landrat von Meysenbug 1 Reichstaler 14 Albus Geld und 2 Hühner Zins jährlich abführen müssen".

Ende des 19. Jahrhunderts kaufte der Lohgerbermeister Käckel die Mühle von der Zunft auf.

Die Lohmühle wurde mehrfach umgebaut. Noch in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts konnte man die großen Becken, die zum Wässern der Lederhäute benutzt wurden sehen. Im Zuge der Stadtsanierung wurden diese Becken entfernt und das Mühlengebäude umgenutzt. In ihm befindet sich heute das Vereinsheim des Spielmannszuges Grebenstein.